Freiham Nord

Fakten

  • Ende 2018: Zuschlag für Baufeld WA 5(1) Süd
  • Baurecht von 9156 qm Geschossfläche, davon 916 qm Nichtwohnen zu realisieren
  • Circa 80 bis 85 Wohnungen - ggf. Fokus auf Familienwohnungen
  • Denkbar sind Sonderwohnformen wie betreute Wohngemeinschaften
  • Im Nichtwohnbereich ist unsere Expertise hinsichtlich gemeinschaftsfördernden Bausteinen, lebendigem Gewerbe und dem Allerlei für eine bunte Nachbarschaft gefragt.
  • Quartiersvernetzung und ein sinnvolles wie effizientes Mobilitätsmanagement stehen auf der Agenda

Rückblick

Egal, wann man mit der Freiham Zeitrechnung beginnt, ob bei den ersten Gedanken, sich wirklich mit diesem neuen Quartier dort im äußersten Münchner Westen zu beschäftigen oder bei den schon etwas konkreteren Gesprächen mit der Stadt, es sind Jahre, die dieses Vorhaben nun schon unsere Entwicklungsaufmerksamkeit in Anspruch nimmt.

Der Weg dahin folgt einem dramatischen Bühnenstück in 5 Akten. Vor über drei Jahren, haben wir mit Interessenten aus der Mitgliedschaft einen Ausflug in die westlichste Münchner Ecke gemacht, um uns die Lage vor Ort mal aus nächster Nähe anzusehen. Eine Ausschreibung war zu diesem Zeitpunkt noch in einer planerischen Sphäre, aber mit der Aussicht auf Realisierung von längstens einem Jahr. Die Ausschreibung der Grundstücke wurde in Folge wiederholt verschoben, dann erfolgte sie im Frühjahr 2018 mit Grundstückspreisen, die uns den kalten Schweiß auf die Stirn getrieben haben. Die Folge kennen sie vermutlich aus der Presse. Hier der Höhepunkt oder 3. Akt des Dramas: Die Genossenschaften haben sich geschlossen nicht beworben, die Stadt musste korrigieren und nun ist es soweit. Zu akzeptablen Grundstückspreisen werden wohl alle genossenschaftlichen Baufelder veräußert werden. Zunächst ist das Grundstück frei zu machen und auf archäologische Funde hin zu untersuchen, und wir werden mit hoher Wahrscheinlichkeit mit solchen zu rechnen haben. Zumindest ist die Karte mit den wahrscheinlichen Fundorten tiefrot im WA 5. Aber dann in überschaubarer Zukunft werden wir mit schönen neuen Genossenschaftshäusern Eindruck machen. Ein grober Zeitplan könnte im Jahr 2022 zum Bezug der neuen Wohnungen rufen.

Archäologische Funde

Wir blicken jedenfalls gespannt auf die neue Herausforderung und werden mit der bestehenden Interessentengruppe die Ärmel hochkrempeln und loslegen. Vielleicht sogar mit Beteiligung der künftigen Bewohner oder archäologisch interessierten WOGENO-Mitgliedern bei den vorgezogenen Ausgrabungsarbeiten. Das loten wir noch aus. Ärmel hoch ist also sprichwörtlich gemeint. Die Abtragung des Oberbodens ist laut des Archäologen wie ein Fenster in die Vergangenheit. Was da ersichtlich wird, bestimmt unser weiteres Vorgehen. Auf jeden Fall müssen Funde dann geborgen, gesäubert und dokumentiert werden. Mit einer Verzögerung im Bauablauf ist aber nicht zu rechnen, da diese Maßnahmen noch vor dem avisierten Baubeginn starten können.